Vision und Philosophie

Michael Lambertz Bild

„Reisender, es gibt keine Straßen, Straßen entstehen im Gehen.”
(aus Spanien)

Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren

Jedes Medium und jede Technologie verbreitet und entwickelt sich immer so stark wie sie von Menschen genutzt oder abgelehnt wird. Der Einsatz von Medien ist also auch ein Votum für diese und wird daher zu deren Verbreitung beitragen. Insofern ist jeder Schritt des Menschen eine Entscheidung mit Folgen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien und Technologie trägt daher auch dazu bei, dass die Welt nicht länger das unkontrollierbare Ergebnis von mehr oder weniger zufällig aufeinander treffenden, egoistisch handelnden Akteuren bleibt, sondern im Einklang mit  Mensch und der Umwelt funktioniert.

Das Internet als Werkzeuge des Menschen

Das Internet ist erwachsen geworden, so wie zuvor der PC. Es wird weniger gespielt als gearbeitet. Das WWW dient mehr denn je als Informationsquelle, die gezielt Informationen ausgibt. Dazu müssen diese Informationen benutzerfreundlich und strukturiert ausgegeben (und eingegeben) werden. Texte werden Objekte mit verschiedenen Attributen. Das Semantische Web spielt hier eine große Rolle. Benutzerschnittstellen im Internet sind dabei die Werkzeuge für den Menschen. Sie müssen genau so mit Daten umgehen können wie die Menschen es ihnen sagen. Dafür ist die Usability entscheidend, was ein gutes Design voraussetzt. Der Mensch muss die Maschine bestimmen, die lediglich als Tools eine Filter- und Sortierfunktion übernehmen.

Transparenz und Kooperation

Die kooperative Arbeitsweise von Informatikern und die Open Source Bewegung haben bereits seit langem, vor allem aber in den vergangenen Jahren gezeigt, dass mit Zusammenarbeit, Offenheit und Transparenz mehr zu erreichen ist als mit egoistischem Gewinnstreben.

Empowerment = Befähigen, es selbst zu tun

Es mag zwar kurzfristig lukrativ sein, doch hilft es langfristig niemandem, wenn Menschen für dumm verkauft werden. Daher möchte ich meinen Kunden lieber Werkzeuge und Wissen liefern, die Dinge weitestgehend autonom zu gestalten.

Zeit fürs Detail

Heute ist vieles schnellebig und oberflächlich, und so verkauft es sich auch besser, wobei die Lösung der Probleme häufig im Detail erst deutlich wird. Daher darf Komplexität nicht um jeden Preis reduziert werden. Vielmehr sollten die Akteure im Kommunikationsprozess ihre „Zielgruppen“ schulen, sich mehr Zeit fürs Detail zu nehmen. Auf Dauer zahlt sich das nämlich aus: persönlich, sozial und nicht zuletzt auch finanziell.

 
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